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List
Der Hafen ist für Touristen ohne Zweifel eine Attraktion. Für Unterhaltung
wird selbstverständlich auch gesorgt. Hierzu wurde speziell eine Bootshalle
umgebaut, mit eintrittsfreier Live-Musik! Vom Lister Hafen aus fahren die
Schiffe zu den Seehundsbänken vor Sylt. Im sehr sehenswerten Erlebniszentrum
Naturgewalten finden Sie Antworten auf viele Fragen zum Thema Naturgewalten
der Nordsee.
Der Ellenbogen - die Nordspitze der Insel - zeichnet sich durch einen
einmalig weiten Sandstrand aus. Die letzten Wanderdünen Deutschlands liegen
im Listland. Der kräftige Westwind hält die vegetationslosen Sandberge in
ständiger Bewegung und lässt sie Richtung Osten wandern. Die größte der drei
bis zu 35 m hohen Dünen besitzt einen Leehang von fast 2 km Breite. Das
Gelände steht unter Naturschutz und darf nicht betreten werden.
Kampen
Kampen lebt vom Flair seiner Urlaubsgäste, Das „Deutschlands prominenteste
Dorf“, welches für Exklusivität und Schick weltweit bekannt ist.
Rotes und Weißes Kliff/Uwe-Düne
Diese ca. 4,5 Km lange, bis zu 30 m hohe, Abbruchkante verläuft zwischen
Wenningstedt und Kampen. Der Name bezieht sich auf das rötlich verfärbte
Gestein des Kliffs. Auf dem Kliff liegt die Uwe-Düne, deren Kuppe mit fürs
Flachland recht bemerkenswerten 52 m die höchste Erhebung von Sylt
darstellt. An der Westküste liegen die 3000 Jahre alten Hünengräber von
Kampen. In Braderup müssen die Gäste auf einen Strand verzichten, allerdings
finden sie hier eine bemerkenswerte Abbruchkante, das Weiße Kliff.
Westerland
Westerland bezeichnet man als „Herz der Insel“, denn von hier aus sind die
drei Ausläufer der Insel bequem zu erreichen, die sich nach Norden 21 km,
nach Süden 18 km und nach Osten 12 km hin erstrecken. Außerdem bietet
Westerland reichlich Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Beliebter
Treffpunkt ist der weite Strand und die belebte Fußgängerzone.
Die „Sylter Welle“ bietet das Baden in angenehm temperiertem Nordseewasser
bei jedem Wetter. Das Freizeit und Erlebnisbad mit Blick auf das Mehr mit
mehr als 1.000 m2 Wasserfläche.
In der Musikmuschel erfreuen Sie sich an dem unterhaltsamen Sommerprogramm
mit Live-Musik und Comedy für alle Altersklassen.
Wenningstedt/Denghoog
Auf der Wiese hinter der Friesenkapelle erhebt sich ein eingezäunter
grasbewachsener Erdhügel. Er misst im Durchmesser rund 32 m und steigt bis
zu einer Mittelhöhe von 3,5 m an. Denghoog, ein gut erhaltenes
steinzeitliches Ganggrab ist eine bedeutsame Sehenswürdigkeit Sylt. Es wurde
um 3000 v.Chr. angelegt.
Keitum
Das grüne Herz der Insel. Kein anderer Ort Sylts bietet durch seine
geschützte Lage im Osten der Insel so viel Natur.
Altfriesisches Haus
Wohnhaus eines Walfängers von 1739. Original erhaltenes Mobiliar,
angeschlossen eine Museumsweberei.
Feuerwehrmuseum
Im alten Spritzenhaus haben die Mitglieder der Feuerwehr mit
bewundernswertem Engagement ein kleines Museum eingerichtet.
St. Severin
Alle, die mit der Bahn anreisen, grüßt die hohe, frei stehende Kirche mit
ihrem wuchtigen Kirchturm, der erst Mitte des 15. Jhs. aus Ziegelsteinen
aufgemauert wurde und anfänglich mehr als Seezeichen diente.
Im Ziegelgemäuer des wuchtigen Turms finden sich zwei Steine eines
gespaltenen Findlings.
Sylter Heimatmuseum
Ehemaliges Kapitänshaus von 1759, der Eingangsbereich wird von den
Unterkieferknochen eines Finnwals geschmückt.
Morsum
Die Landschaft des Morsum-Kliffs steht unter Naturschutz. Wer am Fuß des 20
m hohen Kliffs wandert, wird unschwer erkennen, dass der Abhang aus
unterschiedlichem Material aufgebaut ist. Weiße, rote und schwarze
Erdschichten liegen nebeneinander.
St. Martin
Die im 12. Jh. errichtete kleine Kirche liegt am südlichen Rand des Dorfs.
Sie besitzt nur einen hölzernen Glockenstapel und wurde vermutlich
zeitgleich mit zahlreichen anderen Kirchen auf Sylt gebaut, von denen nur
noch die Keitumer St. Severin existiert.
Rantum
Vogelkoje
In den 30er Jahren als Hafen für Wasserflugzeuge geplant und heute ein
Vogelparadies. In Rantum betreibt der Verein Jordsand die ehemalige
Entenfanganlage aus dem 19. Jahrhundert mit einem Informationszentrum.
Mittels eines trickreichen Systems konnten die zu Wasser gegangenen Enten
gefangen und geringelt (eleganter Begriff für „Halsumdrehen“) werden.
Tausende von Enten wurden so im Jahr erlegt. Die Anlage gehört heute zu den
Sylter Naturschutzgebieten. Von hier aus starten auch naturkundliche
Führungen zum Rantumbecken.
Hörnum
Dies ist eine der wenigen Gemeinden Sylts, die noch nicht so sehr vom
Tourismus geprägt wurden. Das Zentrum Hörnums ist der kleine Hafen. Von
hieraus starten regelmäßig kleine oder längere Tagesausflüge zu den
Seehundsbänken vor Insel.
Hörnum-Odde
Das südliche Inselende (Südspitze) sollte jeder einmal umwandern. Dauerte
die Umrundung früher noch 3,5 Stunden, schafft man es heute in weniger als
der Hälfte der Zeit, so viel Strand ist durch Sturmfluten schon fortgespült
worden. Wattwanderungen und Führungen mit der Schutzstation Wattenmeer sind
sehr informativ. Das schönstes Bauwerk Hörnums ist der 1907 errichtete
Leuchtturm, der ein paar Jahre lang den wenigen Kindern als Schulhaus
diente.
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